Semesterschwerpunkt Mächtig

Semesterschwerpunkt "Mächtig"

... aan de overkant 

Die Niederlande liegen aan de overkant, nebenan. Es heißt auch, dass das Gras immer güner sei aan de overkant, auf der anderen Seite. Die Niederlande sind grün. Soweit so gut. Und das Wort Gras verbinden wir ja auch mit ihnen. Was aan de overkant, jenseits, aber noch liegt, ist Utopia. Rutger Bregman, der bekannte niederländische Sachbuchautor sagt zum einen ganz klar "das Wasser kommt" – die Niederlande sind eines der Länder, die schon heute enorme Flächen an den steigenden Meeresspiegel verlieren und voll drastischem Erfindungsgeist und Kraft mit der andrängenden See ringen müssen. Rutger Bregman wirft aber auch eine Landkarte aus, in der es jenseits ein Utopia geben muss. Mit Oscar Wilde plädiert er: "Eine Weltkarte, in der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, verdient keinen Blick, denn sie lässt die eine Küste aus, wo die Menschheit ewig landen wird. Und wenn die Menschheit da angelangt ist, hält sie Umschau nach einem besseren Land und richtet ihre Segel dahin. Der Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien." In den Niederlanden, Bregmans Heimat, hat ein Obdachloser heute dank Sozialhilfe mehr Geld zur Verfügung als der niederländische Durchschnittsbürger im Jahr 1950 - und viermal mehr als die Niederländer im Goldenen Zeitalter, als das Land noch die sieben Weltmeere beherrschte. Für einen mittelalterlichen Träumer wäre Bregmans heutige Heimat sicher das berühmte utopische Schlaraffenland. Das Problem der aktuellen Zeit sei unser Mangel an lebendigen Utopien, um zu wirklich neuen Ufern aufzubrechen, statt in Verlustängsten stehenzubleiben oder blind zu werden "für die Unzulänglichkeiten und Ungerechtigkeiten, die uns auch heute noch umgeben", sagt Bregman. "Wir müssen einen Zeitgeist abschütteln, der uns einschränkt, und erkennen, dass wir gemeinsame Ideale haben." Bregman wünscht uns alternative Horizonte. "Nicht, dass die Gegenwart schlecht wäre, im Gegenteil. Aber es ist eine freudlose Gegenwart, wenn wir nicht darauf hoffen dürfen, dass die Zukunft besser sein wird." Das sind doch frische Worte von einem, dessen Sprache so ein wunderbares Verb wie uitwaaien hat: Lassen Sie uns den Kopf in den Wind halten, um ihn frei für neue Utopien zu bekommen. Lassen Sie uns in diesem Semester gemeinsam den Blick auf den Horizont richten und träumen, was wir alles Gutes hinter ihm noch finden wollen. Wenn wir als Crew uns zusammen dafür tüchtig in die Seile hängen.

Unter diesem Link finden Sie die Doppelseite zum Semesterschwerpunkt "Niederlande".

/ Kursdetails
Veranstaltung "Grenzen erkennen und respektieren - vor allen Dingen meine eigenen" (Nr. 301016) wurde in den Warenkorb gelegt.

Grenzen erkennen und respektieren

- vor allen Dingen meine eigenen


Kursnummer 261301016
Beginn Sa., 25.04.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Kursentgelt 50,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Dr. Astrid Lunkes
Bemerkungen Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Sitzkissen, Decke.
Kursort Offenburg VHS 301 Seminarraum
Verfügbare Dokumente Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.

In diesem Workshop lade ich Sie herzlich ein, gemeinsam Wege zu entdecken, wie Sie ihre Grenzen erkennen und respektieren lernen. Eine freundliche Haltung gegenüber uns selbst ist Voraussetzung für ein leichter auszusprechendes „Nein“ gegenüber jemand anders. Sie lernen, Automatismen zu erkennen, neue Perspektiven einzunehmen und mehr Klarheit zu gewinnen. Dabei geht es auch darum, seine Bedürfnisse zu respektieren, sich selbst besser zu verstehen und dadurch eine tiefere Verbindung zu sich selbst aufzubauen.


Der Workshop bietet praktische Übungen der Meditation sowie Austausch und Raum für Reflexion. Ziel ist es, dass Sie mit einem neuen Blick auf Grenzsetzung nach Hause gehen, um mehr Leichtigkeit in Ihr Leben fließen zu lassen. Egal, ob Sie bereits Erfahrung mit Achtsamkeit haben oder neu in diesem Bereich sind – dieser Kurs ist für alle, die gerne ihre Grenzen von Herzen mitteilen wollen.


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