Semesterschwerpunkt Inseln
Semesterschwerpunkt "Inseln"
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Je größer die Insel desto länger der Strand des Staunens.
Ralph W. Sockman

Inseln sind Rückzugsrefugien im Guten, Isolationsbunker im Schlimmen. Dabei sind sie immer: Orte der Möglichkeit. Die Galapagosinseln ließen Charles Darwin zu seinen Erkenntnissen über Evolution gelangen: In Isolation entstehen Vielfalt, Weiterentwicklung und lebensbefähigende Anpassung. Wir alle haben in den letzten Monaten einen engen Kreis um uns ziehen müssen - was ist dadurch an Neuem möglich geworden? Was muss noch bewegt werden, weil jetzt klar ist, dass es so wie bisher nicht bleiben kann? "Sieh das Gute liegt so nah" ist dann auch auf die Zukunft gerichtet. So wie Jason deCaires Taylor’s Unterwasserskulptur Nest. Der Künstler schafft mit solchen Werken nachhaltige künstliche Riffe. Mit deren berührender bis beklemmender Schönheit weist er auf die Not des Schwindenden hin: Lebensraum schrumpft paradoxerweise, weil wir Menschen uns von der Natur isoliert haben. Weil wir so tun, als seien wir jenseits von ihr und die Erde unbegrenzt. Und nicht gleich einer Insel, auf der wir doch alle Platz und Wege der gemeinsamen Entwicklung finden müssen. Nest ist als Kreis angelegt, um den Zyklus des Lebens anklingen zu lassen und uns daran zu erinnern, dass wir alle auf die eine oder andere Art miteinander verbunden sind. Als Gegenteil der insulären Einsamkeit bringt gemeinsame ungewollte Isolation die Herausforderung, sich miteinander arrangieren zu müssen. Unsere Zeit schreit danach, dass wir diesen Schritt schaffen. Gerade, wenn Begegnung und Austausch schwierig sind, bleibt die Volkshochschule als analoger und digitaler Treffpunkt diesem grundlegenden Ziel verpflichtet: Menschen zusammenbringen im gemeinsamen Lernen, Diskutieren und Erleben. In diesem Semester finden Sie darum eine bunte Auswahl an Schwerpunktveranstaltungen, die Ihnen unterschiedliche Inselerfahrungen anbieten, ganz nah. Vom Seminar für die persönliche innere Stärke in Krisenzeiten zum online-Sprachkurs, der Ihre Wohnzimmer verbindet, zur Fotoexkursion, die die Inseln der besonderen Flecken vor der Haustür in den Blick nimmt, zu Vorträgen und Filmgesprächen, die kritisch hinterfragen, wie wir gemeinsam gerecht, friedlich und nachhaltig auf diesem Planeten leben können.

Natürlich können Sie im Programm auch richtige Inseln, ihre Menschen und ihre Sprache besuchen: von Island nach Japan, von Irland über die norwegischen und schwedischen bis auf die färöischen Inseln, von den Kykladen zu den polynesischen Inseln, von Usedom bis auf die Künstlerinsel Höri im Bodensee. Und mit ein wenig Rythmus tanzen,Sie sich nach Kuba und Hawaii. Im Frühjahrssemester lassen wir Inseln mit allen Sinnen erlebbar werden. Wenn Sie auf,diese Reise gehen, können Sie, hoffentlich, viele schöne Erlebnisse sammeln, bereichernde Bekanntschaften machen,und die Insel ihres Wissens wachsen lassen. Mit großem Wissen kommt im besten Fall die Erkenntnis, wie viel größer der,Ozean des Unbekannten ringsum noch ist und wie fließend die Grenze zwischen Land und Meer. Das macht bescheidener,toleranter und in Krisen agiler. Und gleichzeitig liegt im wachsenden Wissen das Versprechen des Staunenkönnens. Da ist so viel mehr Wunderbares um uns und in uns zu entdecken und einander zu zeigen. Eine unendliche Schatzinsel.




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