Programm

Wie Offenburg und das Kinzigtal nach Transsilvanien kamen

Geschichte der Flößerei


Kursnummer 191109155
Beginn Di., 09.04.2019, 19:00 - 20:30 Uhr
Kursgebühr 5,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Gustav Heinzelmann
Kursort Offenburg VHS 102 Saal

Die Anfänge der Flößerei im Kinzigtal reichen bis ins hohe Mittelalter zurück. Schon beim Bau der Dome zu Speyer (1050) und Straßburg wurde geflößtes Holz aus dem Schwarzwald verbaut. Die ersten urkundlichen Nachweise gab es 1339, in der sich die Flößerei im vorderen Kinzigtal um Gegenbach herum abspielte. Die Städte Wolfach und Schiltach waren später für viele Jahrhunderte Zentren der Flößerei.
Anhand von Kupfer-, Stahlstichen, Lithografien und zeitgenössischen Dokumenten aus dem Familienbesitz werden verschiedene Aspekte der Flößerei von Loßburg über Offenburg bis Straßburg skizziert und deren Bedeutung für die wirtschaftliche Entfaltung der Holzindustrie im Schwarzwald und darüber hinaus thematisiert. Reiseberichte aus Rumänien und Bulgarien zeugen von der weiten Verbreitung eines Handwerks, dessen Wissen traditionell von einer Generation zur nächsten überliefert wurde und heute nur noch für die Brauchtumspflege und Tourismusbranche eine Rolle spielt. Im Jahr 2014 wurde die Flößerei ins bundesweite Verzeichnis des "Immateriellen Kulturerbes der Unesco" aufgenommen.


Karten an der Abendkasse.


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