Filmgespräche

Filmreihe "Lichtblicke"

Es ist sicherlich keine Übertreibung zu sagen, dass wir momentan in ganz schwierigen Zeiten leben. Der Krieg in der Ukraine, die Klimakatastrophe, die Energiekrise, das Schwächeln der Weltwirtschaft und nicht zuletzt Corona - all diese Probleme haben die Gesellschaft in den letzten drei Jahren schwer belastet und auch die Zukunft sieht aktuell nicht gerade rosig aus.

Es ist jetzt wichtig, dass der Fokus auf diese kritische Gesamtsituation gelegt wird und schnellstmöglich Lösungen erarbeitet werden. Auch wenn der Eindruck entstehen kann, dass momentan alles schlecht ist und „den Bach runter geht“, so sollte man nicht eine Blindheit gegenüber den vielen positiven Dingen entwickeln. Denn es gibt sie nach wie vor da draußen - diese „Lichtblicke“.

Angelehnt an den Semesterschwerpunkt des Herbst-/Wintersemesters der VHS möchten wir uns in der neuen Filmreihe genau diesen Lichtblicken widmen. Unsere ausgewählten Filme erzählen Geschichten von Personen, die trotz schwierigem Umfeld versuchen Positives zu bewirken. So begeben wir uns in „Der unberechenbare Faktor“ beispielsweise zu den Ursprüngen der deutschen Umweltbewegung und lassen auch aktuelle Aktivistinnen und Aktivisten zu Wort kommen. In „But Beautiful“ werden gleich mehrere Menschen porträtiert, die jede/r für sich einen Lichtblick darstellen. Und in „Wo ist das Haus meines Freundes?“ versucht ein kleiner Junge Licht in das archaische, von Erwachsenen dominierte Dunkel zu bringen.

In unserer Filmreihe begegnen wir aber auch Menschen, die verzweifelt auf der Suche sind nach Lichtblicken. Wie beispielsweise der demenzkranke Anthony in „The Father“ oder die blinde Pianistin Maria Theresia in „Licht“. Wie Sie merken haben wir uns wieder aus ganz unterschiedlichen Richtungen dem Thema „Lichtblicke“ genähert und ein spannendes und abwechslungsreiches Programm aus zwölf Filmen für Sie zusammengestellt.

Es kann auch in diesem Semester sein, dass unsere Filmreihe teilweise mit einem reduzierten Platzangebot stattfinden muss. Weiterhin können jederzeit Änderungen bzgl. der Kapazität und der Hygieneauflagen in Kraft treten.

Ich möchte Sie bitten, sich erneut rechtzeitig im Vorfeld eines Filmgesprächs, idealerweise unserer Homepage, über die organisatorischen Rahmenbedingungen zu informieren.

So sind Sie über unseren Online-Auftritt immer auf dem neuesten Stand. Sie können auch in diesem Semester sicher sein, dass die VHS und ihre Kooperationspartner sämtliche aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften gewissenhaft vor Ort umsetzen werden, um Ihre Gesundheit zu schützen. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern lade ich Sie herzlich ein zu unseren Filmabenden: Wie immer mit Einführung in den Film und anschließender Diskussion. Und selbstverständlich zeigen wir auch wieder einige Filme im Originalton mit deutschen Untertiteln.

Auch als Broschüre ist unsere Filmreihe im PDF-Format downloadbar

Sie finden die Broschüre darüber hinaus auch in gedruckter Version im VHS-Unterrichtsgebäude und in allen öffentlichen Auslagestellen.

Anregungen, Fragen, Kritik?
Sprechen Sie bitte mit
Benjamin Köhler
0781 9364-224
benjamin.koehler@vhs-offenburg.de

/ Kursdetails

Kursnummer 222120107
Beginn Di., 29.11.2022, 19:00 - 22:00 Uhr
Kursentgelt 5,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Claudia Roloff
Kursort Offenburg Evangelisches Gemeindehaus
Verfügbare Dokumente Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.

In einer Einführung verortet ein Referent/eine Referentin den Film in seiner Entstehungs- und Wirkungsgeschichte. Es werden Zusammenhänge zum Gesamtwerk des Regisseurs oder zu anderen Filmen aufgezeigt. Für ein "tieferes" Verständnis helfen auch genauere Blicke auf Details und ihre Machart. Um fremdsprachliche Filme besser zu verstehen, werden auch Schlüsselvokabeln oder sprachliche Besonderheiten erläutert. Ein offener Meinungsaustausch rundet das Filmerlebnis ab. Pro Semester widmen wir uns einem ganz speziellen Thema, unter dem wir die Filme aussuchen.

Über ihr virtuoses Klavierspiel verschafft sich die blinde Maria Theresia Paradis (genannt Resi) Ende des 18. Jahrhunderts Gehör - und reist ähnlich wie der junge Mozart als Wunderkind durch Europa. Im heimischen Wien behandelt sie der berühmte aber umstrittene Franz Anton Mesmer (Devid Stresow). Mit dem Erfolg, dass sie zwar wieder etwas sehen kann, aber ihre musikalische Virtuosität leidet. Ihre Eltern und Lehrer drängen sie zurück in die Musik. Für Resi (Maria Dragus) stellt sich die Frage, wo sie ihren eigenen Raum und ein gewisses Maß an Freiheit finden kann innerhalb der restriktiven gesellschaftlichen Strukturen ihrer Zeit.
Barbara Albert ist mit diesem Film ein tiefgründiges Porträt einer Musikerin gelungen, die zu ihrer Zeit durchaus prominent wahrgenommen wurde und der auch heute erinnert werden sollte.
DDR 1950, 104 Min., Regie: Paul Verhoeven
Kooperationspartner: Frauennetzwerk Offenburg, Ev. Erwachsenenbildung Ortenau




Volkshochschule Offenburg e. V.

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