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Rosmarinsalz, Moi Moi, Karottenaufstrich & Co.

Am vergangenen Samstag fand vom 8 bis 12 Uhr in Haslach i. K. der erweiterte Wochenmarkt, anstelle des abgesagten Weihnachtsmarktes, statt. Drei Stände durften zusätzlich zu den Obst- und Gemüseständen mit dabei sein. Wir auch. Wir, Teilnehmerinnen, Kurs- und Projektleitende aus dem Projekt BEF Alpha – dem Bildungsjahr für erwachsene Flüchtlinge – konnten einen der begehrten Stände bewirtschaften.

Das freut uns sehr, denn schon seit Wochen bereiteten Steffi Boschert, Ulrike Bolley und Ursula Ritzel als Kursleiterinnen im Projekt, die Teilnehmerinnen in Wort, Schrift und Aktion auf das Projekt Weihnachtsmarkt vor: Vokabeln zum Thema Weihnachten, Rezepte aus den Herkunftsländern der Frauen sammeln, auf Umsetzbarkeit prüfen, Mengen schätzen, Einkaufslisten erstellen, Verpackungen organisieren oder basteln. Professionelle Unterstützung erhielten die Teilnehmenden bei der „Produktion ihrer Spezialitäten“ durch Hauswirtschaftsmeisterin Ingrid Vollmer-Haug, denn im Projekt ist auch das Thema Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln auf dem Stundenplan.

Trotz der unschönen Wetterlage kann der Samstag als Erfolg verbucht werden. Die Teilnehmerinnen verkauften die Spezialitäten aus ihren Heimatländern und lernten dabei gleich noch wie Verkaufsgespräche gehalten werden. Verkauft wurden arabische Linsensuppe, Moi moi – afrikanischer Kuchen, afghanischer Karotten-Brotaufstrich, syrische Kekse, Feigensenf, Rosmarinsalz, Lavendelherzen und –säckle, Holz- und Papiersterne. Nur wenige Gläschen mussten zur Freude aller Akteurinnen am Ende wieder eingepackt werden. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Sozialstation Haslach zugute. Schön, dass wir unseren Beitrag dazu leisten durften.

Das von ids/VHS Offenburg durchgeführte Projekt BEF Alpha am Standort Haslach läuft seit September 2021 und endet im Juli 2022. Neben dem Erwerb der deutschen Sprache werden Themen aus dem Alltag, Heimatkunde, Berufsorientierung sowie ein fünfwöchiges Praktikum absolviert. Das Projekt wird finanziert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg im Auftrag des BMBF. Herkunftsländer der Frauen: Afghanistan, Äthiopien, Irak, Kamerun, Nigeria, Somalia, Syrien und Russland.

v.l. Mathab Meri (Afghanistan), Aliaa Hayal (Syrien), Zaitoone Zandnan (Irak), Stephanie Boschert, Ursula Ritzel
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